2017.08.18 - Sonnencreme – Tipps für die richtige Pflege

2017.08.18 - Sonnencreme – Tipps für die richtige Pflege

Sonnencreme – Tipps für die richtige Pflege

Menschen, die sich Sonnenöle, Sonnenmilche, Sonnecreme einschmieren, gehören zu den Genrebildern von Stränden. Dieser Alltagszene geht ein anderes Bild voraus, wie Menschen versuchen, sich in einer Drogerie zwischen tausenden Sonnenschutzprodukten zurechtzufinden und die gute Entscheidung zu treffen. Vor allem, wenn es um die Haut der eigenen Kinder geht und die gegen schädlichen Strahlungen schützen möchte. Welches Produkt soll man wählen? In Folgendem versuchen wir Bezugspunkte zu Fragen vor dem Einkauf unterschiedlicher Sonnenschutzmittel zu geben.

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Sind eigentlich Sonneschutzmittel erforderlich?

Die Verwendung von Sonnencremen im Sommer, vor allem an Badestränden ist unvermeidlich. Man geht viel Risiko ein, wenn sich tollkühn, völlig unbewandert nicht eincremt und trotzdem viel Zeit in der Sonne liegt. Die Verbrennung hängt von dem jeweiligen Hauttyp ab, wie lange man sich der Sonne aussetzt. Ohne einen Sonnebrand kann man aber nicht stundenlang an Strand überstehen. Die Haut verfügt über einen natürlichlichen UV-Schutz. Der Melanin ist der Farbstoff, der für die Bräunung der Haut sorgt und die schädlichen Strahlen absorbiert. Der Organismus von dunkelhäutigen Menschen produziert mehr Melanin, sie sind also besser geschützt, die hellhäutigen dagegen verbrennen sofort in der Sonne. Die Sonnebräune selbst bedeutet auch einen besseren Schutz. Wenn jemand am Sommeranfang eine Sonnenmilch mit LSF 30 verwendete, würde ihm dazu mit der Zeit möglicherweise eine mit niedrigerem Lichtschutzfaktor reichen.

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Was ist der Lichtschutzfaktor (LSF)?

Apropos, Lichtschutzfaktor: Was bedeutet genau der Lichtschutzfaktor an Produktenverpackungen? Mit einer Sonnenmilch mit LSF 30 darf man sich täglich dreißigmal länger in der Sonne aufhalten, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen Beispiel: Ein Mensch je nach Hauttyp verbrennt bei starker Sonnenstrahlung in Cca. 20 Minuten. Mit einer Sonnenmilch mit LSF 30 kann man sogar 10 Stunden lang brutzeln, ohne einen Sonnenbrand zu riskieren. Ein nordeuropäischer Typ mit heller Haut, wessen Eigenschutz sonst drei Minuten hält, ohne einen Sonnebrand zu bekommen, fängt mit derselben Sonnenmilch mit LSF 30 schon nach dreißig Minuten zu verbrennen.

Der Eigenschutz hängt folglich nicht nur vom Lichtschutzfaktor der Sonnenmilch, sondern vom Hauttyp und auch der Intensität, bzw. Zusammensetzung der Sonnenstrahlung ab!

UVA-, UVB-Strahlen

Es unterscheiden sich zwei hautschädigenden Ultraviolettstrahlen: UVA-Strahlen sind dem sichtbaren Licht ähnlich und haben weniger Energie bzw. die UVB-Strahlen sind energiereichrer und haben kürzere Wellenlänge. Beide Strahlungsarten altern die Haut und zerütten die DNS, daher krebsauslösend sind. Um den Lichtschutzfaktor festzustellen, wird in der Regel den UVB-Schutz erforscht, obwohl UVA-Strahlen nach neuen Studien genauso gefährlich sind. Gesucht werden daher Cremen mit einem Filtersystem von breitem UVA-UVB-Spektrum.

Um nähere Informationen zu sammeln, lohnt es sich die Verbraucherschutztesten unter https://www.fogyasztovedelem.hu/Varia_x/teszt.htm#naptejzu lesen.

Chemische und physikalische Sonnenschutzmittel

Unter den Inhaltsstoffen von Sonnencremen sind chemische und physikalische zu finden. Die physikalischen, wie Zinkoxid und Titandioxid, sichern den höchsten Schutz, schädigen die Gesundheit sogar weniger: Sie gelangen nicht in den Körper und bilden einen lang anhaltenden Hautschutz gegen Sonnenstrahlung. Na klar, wenn es beim Baden nicht abgewaschen wird! Einen Nachteil haben dies schon: Die weiße Schutzschicht auf der Haut sieht nicht estitisch aus und läßt Flecken auf der Kleidung hinter. Die chemischen Sonnenschutzmittel ziehen demgegenüber in die Haut ein, ihre Wirkungen sind daher kurzfristig, sogar die Abbauprodukte haben unbekannte Wirkungen auf den Organismus. Sie verursachen allergische Reaktionen, Entzündungen. Man sollte beim Sonnenbad auch die anderen Kosmetikprodukte vermeiden, weil die sich durch Strahlung abbauen und ihre Abbauprodukte unerwartet auswirken können.

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Überschüssige und wichtige Inhaltstoffe in Sonnenmilchen

Die Haut wird bei jedem Sonnenbad stark belastet, sie soll deswegen während und nach dem Sonnenbades mit Regenerationssstoffen gepflegt werden. Entzündungshemmende, feuchtigkeitsspendende Naturstoffen und Antioxidantien, wie E-Vitamine, Shea-, Kakaobutter, Kokosfett, Lavendelöl oder Aloe Vera, sind in Sonnencremen zusammen mit Inhaltsstoffen von Lichtschutzmitteln wirkungsvoll. Emulgatoren und Duftstoffen, die in Sonnenmilchen völlig überschüssig sind, gelangen trotzdem selbstverständlich drin. Sie sind problematisch, sie verbessern nur die Konsistenz der Cremen sichtlich, ihr Lichtschutzeffekt ist dagegen nutzlos.

Zusammenfassung:

1) Auf jeden Fall dem Hauttyp entsprechenden Lichtschutz an Strand verwenden!

2) Die Sonnencreme ist nicht allmächtig. Trotz hohem Lichtschutzfaktor sich gemässigt sonnen!

3) Für Kleinkinder sind auf jeden Fall Produkten mit hohem Lichtschutzfaktor zu empfehlen. Sie nicht starker Sonnenstrahlung aussetzen

4) Wasserfeste Cremen mit breitem UVA-UVB-Spektrum wählen, die keine oder wenige Duftstoffe und Konservierungsstoffe, physikalische Lichtschutzmittel, Antioxidantien und hautpflegende Naturstoffen enthalten.