2017.07.14 - Ohne Sonnenbrand in der Sonne

2017.07.14 - Ohne Sonnenbrand in der Sonne

Ohne Sonnenbrand in der Sonne

Die weiße Haut diente bis zum vergangenen Jahresanfang als Statussymbol. In einem kühlen Zimmer im Schatten liegen, konnte sich nur erlauben, die nicht auf der heißen Sonne ernte, hackte oder andere Bauerarbeit machte. Im zweiten Hälfte des XX. Jahrhunderts brachen dann die Bikinis und damit der Sonnenkult ein. Alle wollten immer brauner werden. Für heute ändertete sich etwas. Als ob die Sonne stärker scheine oder die Ozonschicht dünner sei, weiß man nicht genau: Man soll aber auf jeden Fall besser darauf achten, wie man sich sonnt, um nicht zu sehr zu verbrennen oder schwere Hautkrankheit zu bekommen.

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Die braune Haut gilt als ein Gesundheitssymbol. Es ist kein Zufall, weil viele physiologischen Prozesse beanspruchen das Tageslicht, zum Beispiel es ist bei der Erzeugung von Vitamin D unerläßlich damit Knochen und Zähne gebaut werden. Das Tageslicht und der Wind trocknen und desinfizieren die Haut, verhindern die Fortpflanzen Pilzen und Bakterien, die eine feuchte, dumpfe Lage verlangen, die Entzündung von Mitesser, die Erscheinung von Pickeln. Die Sonne kurbelt die Entgiftungsprozesse an und ist ein Stresslöser. Es lohnt sich daher ,sich auf jeden Fall sinvoll zu sonnen.

Wann sollte man ein Sonnenbad nehmen?

Jeden Sommer wird im Rundfunk durch UV-Index darüber berichtet, dass man zwischen 11 und 15 Uhr nicht länger in der heißen Sonne liegen sollte. Dies ist äußerst wichtig einzuhalten und geduldig zu bleiben! Man soll nicht schneller in der heißesten Sonne bräunen, soll man lieber eine Zeitspanne mit weniger Sonnenstrahlung entweder vormittag oder spätnachmittag  auswählen. Um eine Grundfarbe für den Sommer zu bekommen, soll man mit dem Sonnenbad schon in Frühling anfangen. Man soll nicht vergessen, dass die Bräunung entstand in Natur um Pigmente die Lichtenergie aufzuschlucken und die Schädigung von Hautzellen zu verhindern.

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Lichtschutz

Wenn man gezwungen ist, sich länger in übermäßiger Sonneneinstrahlung aufzuhalten oder einfach nicht damit aufhören möchte im Freibad zu sein, dann soll Lichtschutz einsetzen. Außer Sonnenschutzcremen gibt es ja doch Hüte mit breiten Krempen, Sonnenschirme, sogar zum Teil UV-dichte  Badeanzüge, die die Haut zwar bräunen lassen, doch den Einfluß von UV-Strahlung damit einen Sonnenbrand verhindern. Sie können sogar im Wasser getragt werden.

Apropos, Wasser! Denken wir nicht, dass man im Wasser nicht verbrennen kann. Während Schwimmen und im Freibad sein bleibt die Haut im Wasser ungeschützt, der Einfluss von UV-Strahlung wird nicht verhindert, sogar die an der Wasseroberfläche widerspiegelnde Strahlungsintensität vermehrt sich.

Bedeutung von Lichtschutzfaktoren (LSF)?

Wenn man vor hat, die Haut mit Lichtschutzcremes  zu schützen, dann soll man sich unbedingt für eine Lichtschutzcreme entscheiden, die für den eigenen Hauttyp und den Grad von Sonnenbräune geignet ist. Die Bedeutung der Zahlangaben von Lichtschutzfaktoren auf den Sonnencremes ist auch sehr wichtig zu kennen. 

Unter dem Schutz eines Sonnenmilches mit LSF 30 darf man sich täglich dreißigmal länger in der Sonne aufhalten, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen Beispiel: Ein Mensch je nach Hauttyp verbrennt bei starker Sonnenstrahlung in Cca. 20 Minuten. Mit dem Sonnenmilch mit LSF 30 kann man sogar 10 Stunden brutzeln, ohne einen Sonnenbrand zu riskieren. Ein nordeuropäische Typ mit heller Haut, wessen Eigenschutz sonst drei Minuten halt, ohne einen Sonnebrand zu bekommen, fängt mit demselben Sonnenmilch mit LSF 30 schon nach dreißig Minuten zu verbrennen.

Es ist eine Sonnenschutz-Mythe, dass die erneute Auftragen der Sonnencreme die Eigenschutzzeit multipliziert. Man cremt sich umsonst mit demselben Sonnenmilch mit niedrigem LSF ein, an der Schutzzeit ändert nichts. Noch ein wichtiger Vorschlag: Man braucht vor dem Sonnenbad genug Zeit um die Creme einzuziehen lassen. Man soll sich also mindestens dreißig Minuten vor Sonnenbad mit Beachtung aller freiliegenden Hautoberflächen eincremen. Unser Haut ist ja wie Fotopapier: Ohne Schutz, es verbrennt.

Natürliche Sonnenschutzmittel

Man soll bei Säuglingen und Kleinkindern immer Sonnenmilch mit hochen LSF auftragen. Wenn man nicht starken Sonnenstrahlen ausgesetzt ist, kann Creme die als natürliche Sonnenschutzmittel gelten, verwenden, wie zum Besipiel Kakaobutter mit LSP zwischen 5 und 7. Es gibt andere natürliche Öle, die über Sonnenschutzfaktoren verfügen, sie enthalten zudem keine zweifelhafte künstliche Verbindungen, die in Sonnemilchen in hohem Maße vorkommen. Obwohl Naturöle nicht direkt zu Sonnenschutz genutzt werden, lohnt es sich trotzdem sie nach dem Sonnenbad auftragen, da sie die Elastizität der ausgetrockneten Haut wiedergeben, die Zellen mit Mineralstoffen und Vitaminen ernähren.

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Nährstoffe für Sonnenfreunde

Im Freibad zu sein, ist zwar sehr angenehm, für den Organismus doch anstrengend. Der Sonnenschein beschleunigt der Lauf von Oxidationsprozessen, entstehen zellstörende freie Radikale, der Körper verliert viel Wasser, können sogar allergische Reaktionen ausgelöst werden. Allerwichtigste ist es viel zu trinken! Der Organismus braucht viel Flüssigkeit vor und nach dem Sonnenbad, weil der Körper mit dem Schweiß Wasser und Minerastoffen, wie Magnesium verliert. Der andere wichtige Nährstoff ist Betakarotine, ein Antioxidant, zum Schutz vor freien Radikalen während des Sonnenbades, deren Einnahme ist schon vor dem Sonnenbad empfehlenswert. Die frische Gemüse und Öbste neutralisieren auch die freien Radikale. Man soll Nahrungsmittel wie Sellerie, Kapern, Pastinak, die die allergische Reaktionen gegen Licht verstärken, vermeiden.